Wenn auf der Jahrespressekonferenz eines großen Ingolstädter Automobilherstellers die wichtigsten Kennzahlen des zurückliegenden Geschäftsjahres präsentiert werden, interessiert das Wirtschaftsjournalisten und Anleger auf der ganzen Welt. Bereits im zweiten Jahr unterstützte EPOS auf dieser Veranstaltung den Informationsaustausch zwischen Medienvertretern und Vorständen mit dem eigens hierfür entwickelten Q&A-System (Question & Answer).
EPOS tritt Eclipse Foundation bei
Die EPOS CAT GmbH ist jetzt Mitglied der Eclipse Foundation. Der Beitritt bedeutet für EPOS die konsequente Fortführung des langjährigen Engagements im Bereich des Messdaten-Managements. Zugleich unterstreicht das Ingolstädter Unternehmen mit diesem Schritt seine Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung und Weiterentwicklung industrieller Standards im Automotive-Sektor.
Die gemeinnützige Gesellschaft Eclipse Foundation leitet als Dachorganisation die Projekte der Open-Source-Community und gewährleistet die lizenzfreie Bereitstellung von Werkzeugen und Laufzeitumgebungen für die Software-Entwicklung.
Auch in der Automobilbranche wurden die Vorteile von Open-Source frühzeitig erkannt. Das immer komplexer werdende Zusammenspiel von Materialien und Technologien sowie gestiegene Anforderungen an Qualität und Sicherheit bei der Konstruktion neuer Fahrzeuge erfordern umfangreiche Simulationen, Testreihen und Auswertungsverfahren. Hierbei werden große Mengen an Messdaten und beschreibenden Informationen (Metadaten) erzeugt.
Um nicht bei jedem Projektbeginn das sprichwörtliche Rad neu erfinden zu müssen, sondern auch unabhängig von Zeit und Ort der Datenerhebung auf verlässliche Messergebnisse zugreifen zu können, einigte man sich auf die Einführung des branchenweit anerkannten Standards „Open Data Service“ (ODS) der „Association for Standardisation of Automation and Measuring Systems“ (ASAM). Ab 2008 schlossen sich die Hersteller AUDI AG, BMW Group und Daimler AG gemeinsam mit Zulieferern und IT-Unternehmen zusammen, um auf der Basis von ASAM ODS den Methoden- und Softwarebaukasten openMDM® (Measured Data Management) zu entwickeln. Diese Plattform zur gemeinsamen Nutzung und Wiederverwendung von Software-Ressourcen erlaubt eine schnellere und effizientere Umsetzung von ASAM ODS-basierten Lösungen und begünstigt eine schnellere Produkteinführung bei gleichzeitig reduzierten Kosten.
Stefan Beese, Projektleiter des MDM-Teams bei EPOS, erläutert die Rolle des Unternehmens in diesem Entwicklungsprozess:
„Als Mitglieder der openMDM®-Community waren wir bereits bei der Entwicklung des MDM-Datenmodells 3.2 sowie von Tools und Bugfixes bei MDM 3.x und 4.x beteiligt. In den Jahren 2013 und 2014 haben wir in der openMDM® Technical Task Force die Grundsteine für das „openMDM® 5-Framework“ gelegt. Nach der Überführung der Community in eine Working Group der Eclipse Foundation war der Beitritt zu dieser Dachorganisation eine logische Konsequenz zu unserem bisherigen Engagement. In Zukunft können wir unser Know-how noch effektiver einbringen, indem wir die Weiterentwicklung der Plattform selbst aktiv mitgestalten.“
Das EPOS Weiterbildungsprogramm 2014 – mit aktuellem Know-how bereit für die Zukunft
„Man lernt nie aus“ – jeder kennt diese Redensart, die vermutlich eine der wichtigsten menschlichen Erkenntnisse überhaupt zusammenfasst: Die Einsicht, dass wir bis ins hohe Alter mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert sind und unser Leben daher als kontinuierlicher Lernprozess beschrieben werden kann. EPOS ist es wichtig, all seine Mitarbeiter auf ihrem „Weg des Lernens“ adäquat zu begleiten. Zusätzlich zum regulären Bildungsangebot läuft daher seit Jahresbeginn ein qualifizierendes Weiterbildungsprogramm, das für alle Mitarbeiter mindestens eine geeignete Zertifizierung vorsieht. Drei Möglichkeiten stehen hier zur Wahl.
IT-Servicemanagement nach dem ITIL-Standard
Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wird bei EPOS im November ein auf die Anforderungen der IT Infrastructure Library (ITIL) ausgerichteter Kurs stattfinden. Ursprünglich Ende der 1980er Jahre zur Verbesserung der IT-Services britischer Behörden entworfen, hat sich ITIL mittlerweile als internationaler Standard für qualitätsbasiertes IT-Servicemanagement etabliert. Die Grundlagen des an den einzelnen Phasen des Service-Lebenszyklus orientierten Regelwerks werden auch diesmal durch den Dozenten eines TÜV-SÜD zertifizierten Trainingsinstituts vermittelt und direkt im Anschluss geprüft. Damit wird EPOS dem selbst gesetzten Ziel einer flächendeckenden ITIL-Zertifizierung der Belegschaft wieder ein großes Stück nähergekommen sein.
Auf dem Weg zum Project Management Professional (PMP)
Bereits im September absolvierten mehrere EPOS Projektleiter in der Firmenzentrale einen vom Institut für Projektmanagement (IfP) Düsseldorf durchgeführten Vorbereitungskurs zum Project Management Professional (PMP). Das vom Project Management Institute (PMI) vergebene Prüfsiegel gilt weltweit als wichtigster industrieller Standard für PM-Methoden. Um die Zulassung zur in englischer Sprache abgehaltenen Abschlussprüfung zu erlangen, werden neben der Teilnahme an der 35-stündigen Schulung wenigstens 4500 Stunden Erfahrung in der Leitung von Projekten vorausgesetzt. Bis zum Jahresende wollen die ersten ihre Prüfung abgelegt haben.
Vorbereitungskurse zur Linux-Zertifizierung LPIC-1 und zum Windows 8 Solutions Associate
Der Vorbereitung auf die vom Linux Professional Institute (LPI) entwickelte Prüfung zum zertifizierten Linux Server Professional diente eine einwöchige Schulung, die Anfang Oktober in der Firmenzentrale stattfand. Vier Ingolstädter und zwei Neckarsulmer Mitarbeiter konnten hier ihr Wissen über Systemarchitektur sowie Linux-Installation und -Paketverwaltung ergänzen. Das nach seinem Erfinder, Linus Torvalds, benannte Betriebssystem Linux ist mittlerweile in mehr als 300 Distributionen erhältlich, darunter auch speziell auf den Unternehmenssektor ausgerichtete Enterprise-Versionen, die u.a. als Zertifizierungsplattform für SAP oder ORACLE dienen.
Ende Oktober wird es eine weitere Schulung zum Microsoft Certified Solutions Associate (MCSA) für Windows 8 geben. Bei diesen Kursen werden Kenntnisse vermittelt, die für die Installation, Konfiguration und Wartung der derzeit aktuellen Windows 8-Version in einer Unternehmensumgebung erforderlich sind. Neben der Vorstellung der hierbei zum Einsatz kommenden Tools stehen u.a. Themen wie der Umgang mit Gerätetreibern, Fragen der Netzwerksicherheit und Troubleshooting auf dem Lehrplan. Nach Kursen im Juli und September wird es der dritte von insgesamt vier Kursen sein, die dieses Jahr bei EPOS durchgeführt werden. Das erste Teilnehmerfeld hat seine Prüfung bereits in einem der PearsonVUE-Testcenter abgelegt und bestanden.
EPOS Apps für Presseveranstaltungen
Die iOS-Abteilung der EPOS CAT GmbH hat für die Jahrespressekonferenz eines großen Automobilherstellers Apps für iPad und iPod entwickelt. Das eigens für die Veranstaltung realisierte Q&A-System (Question & Answer) unterstützt die Presse bei der Anmeldung einer Frage und informiert Moderator und Hostessen über Meldung, Sitzposition sowie Name und Redaktion der Journalisten.
Mit den EPOS Apps sind die Erfassung aller Fragen und eine systematische Beantwortung der Meldungen gewährleistet. Zeitgemäße Technologie ersetzt so unübersichtliche Hand- und Wortmeldungen.
Hierfür erhalten die Journalisten zu Beginn der Veranstaltung einen personalisierten iPod und scannen einen QR-Code auf ihrem Sitzplatz. Ein in der App hinterlegter Sitzplan zeigt die Position des Journalisten an, sodass die Hostessen schnell mit dem Mikrofon beim Fragenden sind. Der Moderator steuert über eine spezielle Übersicht die gemeldeten Fragen auf seinem iPad und kann die Reihenfolge festlegen.
Die iPads sind über gesichertes WLAN verbunden und synchronisieren sich praktisch in Echtzeit. Dadurch haben Moderator und Hostessen stets einen aktuellen Überblick über den Status der Fragen. Eine intuitive Navigation und die Mehrsprachigkeit der Anwendung erleichtern der nationalen und internationalen Presse die Bedienung der Anwendung.
Der iOS-Projektleiter bei EPOS zieht eine positive Bilanz aus dem ersten Einsatz der Apps: „Unser Kunde war mit der Umsetzung durch EPOS sehr zufrieden und möchte die Apps auch bei der nächsten Presseveranstaltung nutzen. Dank der schnellen Reaktion unserer Software-Ingenieure konnten auch die kurzzeitigen Schwierigkeiten, verursacht durch das Zusammenspiel der vorhandenen Hardware, sofort behoben werden.“
ODS Maintenance Meeting bei EPOS
Letzte Woche tagte die ASAM ODS Maintenance Group in der Firmenzentrale der EPOS CAT GmbH. Im Fokus des zweitägigen Meetings am 15. und 16. Mai stand die Pflege des ASAM ODS-Standards 5.3.0, der 2012 fertiggestellt und veröffentlicht wurde.
Sie erfolgt über das Bugtracking-Tool „Bugzilla“, in dem Reports zu neuen Anforderungen und auftretenden Fehlern dokumentiert und so systematisch abgearbeitet werden können. Ein weiteres wichtiges Werkzeug für die Arbeit der ASAM ODS-Fachleute ist der „ODS Checker“. Er unterstützt bei der Überprüfung der standardkonformen Umsetzung der Datenablage.
Neben dem aktuellen Standard wurde zugleich seine Zukunft thematisiert. Fragen wie „Benötigen wir künftig eine neue Version des Standards?“ und „In welche Richtung entwickeln wir uns weiter?“ leiteten die Diskussion der Mitglieder.
MDM-Projektleiter bei EPOS und Organisator Stefan Beese zeigt sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Das Fachtreffen verlief wieder äußerst produktiv. Ausgesprochen gut kamen bei den Teilnehmern auch unsere hellen und freundlichen Besprechungsräume an – beste Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten.“
Das Meeting wurde zum zweiten Mai von EPOS ausgerichtet und findet das nächste Mal am 24. und 25. September in Köln statt.

ODS Maintenance Meeting bei EPOS am 15./16. Mai 2013
Der Datenformatstandard ASAM ODS wird von Mitgliedern des ASAM e.V. und damit auch von EPOS Mitarbeitern weiterentwickelt. Der von deutschen Automobilbauern Ende der 1990-Jahre ins Leben gerufene Verein definiert Standardisierung von Schnittstellen, Protokollen und Datenformaten für die Ablage von Messdaten im Automobilbau. Dadurch soll ein einheitlicher Datenfluss zwischen den diversen Softwaresystemen im Prüfstandsbereich ermöglicht werden. Die Vergleichbarkeit sowie die einfache Aufbereitung und Auswertung dieser Daten stehen dabei im Vordergrund.
Erfolgreiches Upgrade auf Atlassian Confluence 4.3
Anfang Februar hat die EPOS CAT GmbH die neueste Version des Enterprise-Wikis „Confluence“ erfolgreich bei einem Automobilhersteller eingeführt.
Als Partner des australischen Software-Herstellers Atlassian verantwortete das Unternehmen für Automotive IT und CAT den kompletten Migrationsprozess von Version 3.2 auf 4.3. Begleitend hat EPOS die Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung mit einem kundenspezifischen Change Management ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Dazu wurden z.B. Schulungsmaterialien über neue Funktionen und Kommunikationsmedien wie eine Quick Reference Card aufbereitet.
Mit dem vollständig überarbeiteten Rich-Text-Editor der Version 4.3 können selbst IT-unerfahrene Benutzer Wiki-Inhalte bequem erstellen. Deutlich einfacher lassen sich jetzt auch Bilder und Grafiken in das Wiki einbinden oder Tabellen bearbeiten. Zielgerichtete Kommunikation ermöglichen die sogenannten @-mentions, die Einzelpersonen auf Wunsch über bestimmte Inhalte benachrichtigen.
Das Enterprise-Wiki „Confluence“ von Atlassian ist derzeit eines der führenden kommerziellen Firmenwiki-Systeme. Bereits 2008 unterstützte die EPOS CAT GmbH ihren Kunden bei der Einführung von „Confluence 2.8“ und kümmert sich seitdem um die fachliche und technische Beratung sowie die Umsetzung spezifischer Anforderungen.
„Confluence“ ist ein für alle Geschäftsprozesse ideales Kollaborationswerkzeug, da sich Wissen und Lessons Learned eines Unternehmens oder Projektes systematisch und unkompliziert an einer zentralen Stelle sammeln, teilen und finden lassen. Insbesondere in der technischen Entwicklung können aktive Zusammenarbeit und modernes Wissensmanagement von strategischer Bedeutung sein, um Produkt- und Innovationsideen nachhaltig zu dokumentieren.
ASAM-ODS-Konferenz in Glashütten
Vom 29.Februar bis 01.März 2012 fand in Glashütten ein Meeting des Gremiums “ODS Maintenance Group” statt. Mitglieder von ASAM e.V. waren beim Unternehmen HighQSoft zu Gast, um die Standards zur Datenablage von Messdaten weiterzuentwickeln.
Als langjähriges Mitglied des Vereins entsendete die EPOS CAT GmbH ihren MDM-Verantwortlichen Stefan Beese: „Wir haben uns diesmal auf den Standard ODS 5.3 konzentriert, da er Ende des Jahres verabschiedet werden soll“.
Die Dokumentation wurde an einigen Stellen überarbeitet, um sie präziser und klarer zu machen, und auch viele neue Features konnten bereits definiert werden. Bei einigen bestehe allerdings noch Diskussionsbedarf. Insgesamt sei es ein sehr produktives Treffen gewesen, so Beeses positives Resümee.
Ziel von ASAM e.V. ist die Standardisierung von Schnittstellen, Protokollen und Datenformaten für den Automobilbau, um diese in Werkzeugen wie Soft- und Hardware sowie HW-Treibern einzusetzen.
Informationen zu unseren Kompetenzen auf diesem Gebiet entnehmen Sie bitte unserer Webseite.
Testing EXPO USA
In October 2010 a team of EPOS CAT, PeakSolution and AUDI employees visited the Testing Expo USA and an ASAM ODS workshop in Novi (Michigan) USA.
They presented the basic architecture of the openMDM-Framwork and demonstrated a few sample applications.
Presentation_MeDaMAk
ASAM-ODS-Konferenz: Gremium “ODS Maintenance Group” tagt in Leuven
Leuven, 07.09/08.09.2011.
Server-, Client- und Prüfstandhersteller sowie OEMs (Betreiber von Prüfeinrichtungen) haben sich diese Woche in Leuven, Belgien getroffen, um weiter an dem ASAM-ODS-Standard zu arbeiten. An dem zweitägigen Treffen nahmen Mitarbeiter der EPOS CAT GmbH und der AUDI AG teil. Ausgerichtet wurde es diesmal vom Unternehmen LMS International.
